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Das Passionsspiel im 18. Jahrhundert


1700


Benefiziat Thomas Ainhaus übernimmt die Spielleitung und überarbeitet die Reime. (8.Spieljahr)

1720


Erhaltene Teile des von P. Karl Bader (1662- 1731) revidierten Textes dokumentieren eine barocke Kulissenbühne. (10. Spieljahr)

1730


Es findet eine Bearbeitung durch den Rottenbucher Augustiner Anselm Manhart (1680-1752) statt, der die allegorischen Figuren Neid, Geiz, Tod und Sünde als Gegner Jesu einführt. Erstmals gibt es zwei Aufführungen und es entsteht ein Defizit von 84 Gulden in der Gemeindekasse.
(11. Spieljahr)

1750


Pater Ferdinand Rosner

"Passio Nova" des Ettaler Benediktiners Ferdinand Rosner (1709-1778), religiös und künstlerisch durchgehend neu gestaltet in der Formensprache des geistlichen Barocktheaters. Die Allegorien werden in die Handlungen mit einbezogen, Jesus steht im Zentrum eines dramatischen Kampfes zwischen Gott und den Mächten der  Hölle.  
Rosners Text findet in Bayern weite Verbreitung und lässt Oberammergau zum Vorbild für andere Spiele werden. (13. Spieljahr)

1760


Es finden zwei Aufführungen mit insgesamt 14.000 Zuschauern statt. (14. Spieljahr)

1770


Verbot aller Passionsspiele in Bayern. Auch den Oberammergauern wird eine Erlaubnis trotz intensiver Bemühungen verweigert.

1780


Alleiniges Privileg für Oberammergau nach Umarbeitung der Passion Rosners durch den Ettaler Benediktiner Magnus Knipfelberger (1747-1825). Er beschränkt die Auftritte der Hölle auf musikalische Zwischenszenen und nennt das Stück "Das Alte und Neue Testament" um eine Erwähnung der Passionsthematik zu vermeiden.